Donnerstag

Strammer Max mit Speck und Sahne-Spiegelei

Letzte Woche hab ich bei Lilly in der Mini-Küche (schaut mal rein, wenn ihr sie noch nicht kennt) von einem Spiegelei gelesen, dass in Sahne gegart wird (hier), und war sofort hellauf begeistert. Klang zwar nach weniger knusprig, dafür aber nach richtig saftig und - für den Herrn im Haus ganz wichtig, der es sonst nur von beiden Seiten gebraten mag - relativ gut durchgegart.
Irgendwie kam immer wieder was dazwischen, aber gestern Abend mussten dann endlich ein paar Eier dran glauben. Uresprünglich wollte ich sie mal klassisch zu Spinat und Pellkartoffeln (wie hier) zubereiten, da ich mir damit in der großen Stadt aber wohl keine Freunde gemacht hätte, gab es sie zum Abendessen als leicht abgewandelter Strammer Max (Original mit Schinken und normalem Spiegelei findet ihr hier).
Das einzige Problem, auf dass ich noch stieß, war die Tatsache, dass ich in Ermangelung einer kleineren Pfanne oder zusätzlicher Sahne einen Teil der Sahne durch Milch ersetzen musste, damit die Eier halbwegs bedeckt sind. Das hat aber auch gut funktioniert!
Und geschmeckt hat es uns auf alle Fälle, auch wenn die Münchner Lichtverhältnisse mal wieder nicht so ein tolles Foto hergeben wollten, auf dem man das auch sofort erkennt:



Zutaten (für 2 Portionen)

- Eier (3-4)
- Butter (10-20 g)
- Sahne (100 ml)
- Milch (50 ml)
- Pfeffer, Salz
- Käse (wahlweise ein wenig geriebenen Käse)

- Frühstücksspeck (6-8 Scheiben, bei sehr kleinen eventuell mehr)

- Brot (Vollkorn- oder Bauerbrot, 3-4 Scheiben)


Zubereitung (15-20 Minuten)

Butter in einer Pfanne zerlassen, mit Sahne und Milch aufgießen und kurz einkochen lassen. Anschließend die Eier aufschlagen und vorsichtig in die Pfanne gleiten lassen. Sofort mit Pfeffer und Salz würzen, wahlweise etwas geriebenen Käse darüber streuen, und auf niedriger Stufe oder ausgeschaltener Platte (bei so schönen Singleküchenplatten wie mir funktioniert das prima, weil sie eh noch ewig Hitze abgeben) fertig garen, bis das Eiweiß fest ist. Dabei natürlich nicht umrühren, sondern nur direkt neben dem Eigelb nachsehen, ob das Eiweiß dort schon fest ist, der Rest ist dann schon auch fest.
In einer zweiten Pfanne die (wahlweise halbierten) Speckscheiben von beiden Seiten kurz anbraten, anschließend wahlweise auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Anschließend auf den Brotscheiben verteilen.
Die fertigen Eier auf die Brotscheiben geben, wahlweise noch mit frischem Schnittlauch garnieren. Ich hab das leider vergessen. Was nicht viel anders schmeckt, aber wesentlich weniger toll aussieht... :)

Kommentare:

  1. Und hier nochmal :)

    Freut mich,dass es euch geschmeckt hat und sehr gut zu wissen, dass das Ganze mit einem Teil Milch auch funktioniert!
    Danke fürs ausprobieren und sogar verbloggen (schöne Fotos auch wieder!)

    Liebe Grüße,

    Lilly

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  2. Es war einfach so lecker, dass ich es in meinem mittlerweile ausgelagerten Rezeptegehirn speichern musste, sonst geraten bei mir leider auch leckere Sachen immer wieder für viel zu lange Zeit in Vergessenheit.. ;)
    Von daher Danke an dich, bzw. die Fernbeziehung, für diese Idee! :)
    Hab mittlerweile übrigens auch rausgefunden, woran mich sowohl die Vorstellung, als auch die fertigen Eier irgendwie erinnert haben: Nicht wässrig schmeckende pochierte Eier! Und sie sind nicht mal so kompliziert in der Zubereitung wie die!

    Liebe Grüße, Ina

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